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2012–2018 · Zürich · Brüssel · Essen · Bern · Genf · Berlin
Ist Anwesenheit schon Selbstbestimmung?
Disabled Theater macht professionelle behinderte Künstler:innen sichtbar und zugleich die Macht der Regeln, Credits und Zuschauerblicke zum Streitfall.
Fakt · verified
Disabled Theater entstand mit elf namentlich genannten Darsteller:innen des Theater HORA, Konzept Jérôme Bel und Dramaturgie Marcel Bugiel; die Premiere fand am 10. Mai 2012 in Brüssel statt.
Quellen PT-17: Disabled Theater · PT-18: Disabled Theater — Archiv 2012
Einordnung · disputed
Forschung liest die Arbeit widersprüchlich als Öffnung ästhetischer Normen, als Fürsorgebeziehung und als Risiko von Aneignung oder Ausstellung.
Quellen PT-19: Performing Failure? · PT-20: A Mobile Social Realm / Affordance Creations · PT-21: Convivial Theatre · PT-29: Disability and Postdramatic Theater
Offene Grenze · open
Mehrere aktuelle Eigenstimmen sowie Vertrags-, Zugänglichkeits- und Entscheidungsmacht sind im Pilot nicht ausreichend belegt.
Quellen PT-22: Ich kann alles spielen — Interview mit Damian Bright · PT-29: Disability and Postdramatic Theater
Sechs Machtfragen
- Zugang
- Professionelle Bühne und Festivalnetz sind belegt; konkrete Barrieren und Verträge nicht.
- Arbeit
- Darsteller:innen, Übersetzung, Dramaturgie, Konzept und Produktion sichtbar.
- Benennung
- Werk wird in Disability Studies postdramatisch geprüft.
- Zirkulation
- Zürich/Brüssel mit DACH- und europäischem Koproduktionsnetz.
- Archivierung
- Produktions- und Festivalarchive plus Forschung.
- Kanonisierung
- Keine glatte Inklusions- oder Starregie-Erzählung.